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Mit dem Nationalen Aktionsplan "IN FORM" hat die Bundesregierung eine deutschlandweite Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung ins Leben gerufen. Er will durch die Umsetzung verschiedener Projekte zur Prävention von Fehlernährung, Bewegungsmangel, Übergewicht und damit zusammenhängenden Krankheiten beitragen.

Zur Umsetzung des Plans werden in den Bundesländern "Zentren für Bewegungsförderung" eingerichtet mit dem Ziel, Bewegung zu einem selbstverständlichen Teil des Lebens der Bevölkerung zu machen. Die Zentren dienen als Anlaufstelle zur Koordination und Vernetzung von Akteuren der Bewegungsförderung. Bestehende Projekte sollen gefördert, neue angeregt und Menschen wohnortnah, zielgruppenspezifisch und bedarfsorientiert zu mehr (Alltags-) Bewegung motiviert werden. Die Initiative will Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, mehr für ihre Gesundheit zu tun, um so lange wie möglich fit und aktiv zu bleiben, sich mit Freude zu bewegen und gesundes Essen zu genießen.

Zentrum für Bewegungsförderung Bayern

Das Zentrum für Bewegungsförderung Bayern (ZfB) wurde zum 1. September 2009 in der LZG eingerichtet. Es wird gefördert durch die bundesweite Initiative IN FORM und die Gesundheitsinitiative des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit "Gesund.Leben.Bayern."

Zielgruppe 60+: Erfolgreich Altern

Die Lebenserwartung in Deutschland ist heute so hoch wie nie zuvor. Sie beträgt für einen neugeborenen Jungen 77,2 Jahre, für ein neugeborenes Mädchen 82,4 Jahre (2008). Aufgrund dieser demographischen Entwicklung und der immer älter werdenden Bevölkerung wird sich das Zentrum für Bewegungsförderung Bayern auf die Zielgruppe "60 plus" konzentrieren.

Das ZfB will zum "erfolgreichen Altern" beitragen und Selbständigkeit, Wohlbefinden, Zufriedenheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglichst lange fördern und unterstützen. Bewegung im Alltag kann für diese Ziele einen entscheidenden Beitrag leisten, und genau die Motivation zu mehr täglicher Aktivität steht im Vordergrund des Projekts. Für die Umsetzung des Vorhabens sollen Multiplikatoren aus den verschiedensten Bereichen mitwirken und zusammenarbeiten.

Schwerpunkte werden Angebote für Menschen mit bewegungsarmer Lebensweise sowie Angebote für Menschen in sozial benachteiligten Lebenslagen sein. Dabei wird eng mit dem Regionalen Knoten Bayern zur Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten zusammengearbeitet.

Projekte und Akteure zusammenbringen

Das ZfB wird vorhandene Projekte und Akteure im Bereich der Bewegungsförderung vernetzen, unterstützen und mit Koordination; Organisation und Kommunikation vermittelnde Aufgaben übernehmen. Treibende Kraft des Projektes werden der Austausch und die Kollektivarbeit der verschiedenen Partner sein; angesprochen sind die Mitgliedsverbände der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern, unter ihnen der Bayerische Landessportverband, die Volkshochschulen und Krankenkassen, sowie Bildungshäuser, Wohlfahrtsverbände, Seniorenbüros und andere mehr. Wir wollen Beispiele guter Praxis ("good practice") anregen und bekannt machen. Dabei sollen vorhandene Strukturen genutzt und evtl. neue geschaffen werden, um die Angebote wohnortnah, gemeindezentriert und zielgruppenspezifisch auszurichten.

Wir freuen uns, wenn Sie uns bei dieser neuen Herausforderung unterstützen und an einer Zusammenarbeit für und mit der älteren Generation interessiert sind! Denn:

Es ist nicht wichtig, wie alt wir werden,
sondern auch wie wir alt werden

(Ursula Lehr, 2002)




Kontakt:
Zentrum für Bewegungsförderung Bayern
in der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. (LZG)
Susanne Netter
Pfarrstraße 3, 80538 München
Tel.: 089-2184-351
Fax: 089-2184-359
E-Mail: s.netter@lzg-bayern.de




 
 
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