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Fachtag 2016: Schulvermeidung und Schulangst

29. Juni 2016, Nürnberg

Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen bildet 2016 den Jahresschwerpunkt des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Die Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. widmet Ihre diesjährige Fachtagung daher einem wichtigen Teilgebiet psychischer Gesundheit in dieser Altersgruppe, dem Themenbereich „Schulangst und Schulvermeidung“.

Sowohl die Ursachen als auch die Folgen von „Schulangst und Schulvermeidung“ sind vielfältig. Zurecht beschäftigen sich deshalb mit dieser seit vielen Jahren drängenden Problematik zahlreiche Berufsgruppen und Fachleute.

Auf der LZG-Fachtagung sollten diese unterschiedlichen Perspektiven und Herangehensweisen angemessen berücksichtigt werden. Zunächst verschafften Impulsvorträge zu den Grundlagen einen übergreifenden Einblick in die Thematik. Anschließend stellten Expertinnen und Experten aus den verschiedenen Settings einzelne praxisnahe Projekte vor.

Die Zielgruppen der Veranstaltung waren Akteure in Prävention und Gesundheitsförderung in schulischen und außerschulischen Settings für Kinder und Jugendliche: Ärztinnen und Ärzte, SozialpädagogInnen/ SozialarbeiterInnen, PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, ErzieherInnen und LehrerInnen, MitarbeiterInnen von Jugendhilfe, Gesundheitsämtern, Schulen, Sport, Freizeit u.v.a.

Impulsvorträge

  • Epidemiologie und Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Schulangst und Schulvermeidung (PDF)
    Dr. med. Sven Lienert, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter Nürnberg
  • Schulangst und Schulvermeidung: Risikofaktoren und Interventionsmöglichkeiten (PDF)
    Dr. Pia Anna Weber (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Düsseldorf – vormals Universität Duisburg-Essen)
  • Schulangst und Schulvermeidung als unterschätzte Probleme im pädagogischen Alltag?! Möglichkeiten der Prävention und Intervention auf Grundlage ausgewählter Erklärungsansätze (PDF)
    Dorothea Ehr (Universität Würzburg, Lehrstuhl Sonderpädagogik)

Praxisberichte

  • Schulverweigerung in der Erziehungsberatung – Einblicke in die Zusammenarbeit der Erziehungsberatungsstelle und des Jugendärztlichen Dienstes im Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Fürth (PDF)
    Eveline Kraus-Kinsky (Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Jugendärztlicher Dienst Stadt Fürth), Agnes Mehl (Psychologische Psychotherapeutin, Erziehungsberatungsstelle Stadt Fürth)
  • Das „Nürnberger Modell“ – das Fachteam PJS (PDF)
    Gerda Steinkirchner (Jugendamt Stadt Nürnberg), Christiane Weeger (Polizeipräsidium Mittelfranken, Nürnberg)

Projekte und Perspektiven bei Schulangst und Schulvermeidung – Teil 1

  • Prävention von Schulvermeidung durch systematische Früherkennung und Reaktion auf gehäufte entschuldigte Fehlzeiten (PDF)
    Dr. med. Norbert Kurz (Gesundheitsamt Nürnberg), Sabine Kurrer (Schulpsychologin Stadt Nürnberg)
  • Unterstützungsmöglichkeiten der staatlichen Schulberatung am Beispiel Schwaben (PDF)
    Wolf‐Dieter Schuster (Staatliche Schulberatung für Schwaben)
  • Psychotherapeutische Ansätze bei Schulangst (PDF)
    Dr. phil. Uwe Hemminger, Psychologischer Psychotherapeut, Würzburg

Projekte und Perspektiven bei Schulangst und Schulvermeidung – Teil 2

  • Ambulanz für Schulabsentismus – Projekt der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes‐ und Jugendalter, Klinikum Nürnberg (PDF)
    Dr. med. Sven Lienert, Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter, Nürnberg
  • Projekt „Die 2. Chance bei Schulverweigerung. Stadt Würzburg und Landkreise Kitzingen, Main‐Spessart, Würzburg“ (PDF, Flyer)
    Christoph Frank, Don Bosco Beratungszentrum, Würzburg
  • Projekt „Perspektive Schulabschluss für schulverweigernde Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren“ (PDF)
    Birgit Linhardt, Dipl.‐Soz.‐Päd. (FH), Innovative Sozialarbeit e.V., Bamberg