Startseite > Über uns > Archiv > Gesundheitliche Chancengleichheit - Regionaler Knoten Bayern > Forum Gesundheitliche Chancengleichheit > Gesundheit fördern, Qualität sichern (2010)

Gesundheit fördern – Qualität sichern

Gesundheitsförderung und Prävention sind Investitionen in Gesundheit, bei ihrer Umsetzung kann Qualitätssicherung die Zielfindung sichern und die Akzeptanz bei den Kooperationspartnern stärken. Welche Methoden und Vorgehensweisen sind geeignet, welche Erfahrungen gibt es in der Praxis?

Nachhaltigkeit und Erfolg in sozialen Projekten durch Zertifizierung?

Die Rahmenbedingungen für Methoden der Qualitätssicherung in der Gesundheitsförderung sind deutlich verschieden von denen in der Versorgung auf der Basis der Gesetzlichen Krankenversicherung und der Pflegeversicherung, die sich im Prinzip an den Grundsätzen der Qualitätssicherung orientieren, die aus der Fertigung von Produktserien abgeleitet wurden ...

Die in der Gesundheitsförderung üblichen Arbeitsweisen verfolgen zwar vorgegebene Gesundheitsziele, sie unterliegen aber ständig wechselnden Rahmenbedingungen in der Lebenswelt der Zielgruppe. Dies lässt den Einsatz überwiegend statistisch orientierter Methoden der Qualitätssicherung zur Standardisierung eines Ergebnisses nur begrenzt nützlich erscheinen.

Prof. Dr. Johannes G. Gostomzyk, LZG

Diese komplexen Herausforderungen diskutierte das Forum Gesundheitliche Chancengleichheit der LZG am 13. Juli 2010 in München. Der erste Teil der Veranstaltung war Methoden und Vorgehensweisen zur Qualitätssicherung in der Gesundheitsförderung gewidnet, im zweiten Teil standen Erfahrungen mit Zertifizierungen in der Praxis im Mittelpunkt.

Alle Beiträge des Forums sind dokumentiert in Sonderheft 1/2010 der LZG-Informationen "Gesund in Bayern".
Die Themen im Einzelnen:

  • Gesundheit fördern – Qualität sichern. Nachhaltigkeit und Erfolg in sozialen Projekten durch Zertifizierung? Einführung (Prof. Dr. Johannes G. Gostomzyk, LZG)

Methoden und Vorgehensweisen zur Qualitätssicherung

  • Partizipative Qualitätsentwicklung in der Gesundheitsförderung und Prävention: Ein Überblick (Prof. Dr. Michael T. Wright, Martina Block, Hella von Unger, Wissenschaftszentrum für Sozialforschung, Berlin)
  • Qualitätsentwicklung mit System: quint-essenz (Elke Anna Eberhard, Landesvereinigung für Gesundheit Bremen)
  • Was kann die Wissenschaft zur Qualitätssicherung gesundheitsförderlicher Praxisprojekte beitragen? (Dr. Christine Eichhorn; Institut für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften, Universität Bayreuth)
  • Zertifizierung als Methode der Qualitätssicherung. Das Sprachberater-Projekt (Dr. Bernhard Nagel, Staatsinstitut für Frühpädagogik, München)

Erfahrungen mit Zertifizierung in der Praxis – was fördert, was ist verzichtbar?

  • Gesundes Karlshuld. Gemeindenahe Gesundheitsförderung im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen (Dr. Johannes Donhauser, Gesundheitsamt Neuburg-Schrobenhausen)
  • REGSAM: Regionale Netzwerke für Soziale Arbeit. Ein zertifiziertes Vernetzungsprojekt in München (Martina Hartmann, REGSAM, München)
  • Mit Migranten für Migranten – Interkulturelle Gesundheit in Bayern (Britta Lenk-Neumann, MiMi Bayern, Bayerisches Zentrum für Transkulturelle Medizin, München)
  • Das Projekt "Gut Drauf" im Multikulturellen Jugendzentrum (MKJZ) im Münchner Westend (Ismail Sahin, MKJZ Westend, München)
  • Nachhaltigkeit und Erfolg in sozialen Projekten durch Zertifizierung? Bericht über die Diskussion im Forum (Dr. Martina Enke, LZG)

Gesundheit fördern - Qualität sichern

GiB-Sonderheft 2010-1

Vorschaubild

Dokumentation des Bayerischen Forums Gesundheitliche Chancengleichheit des Regionalen Knotens Bayern in der LZG im Juli 2010

PDF (1,3 MB)