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Gesundheitliche Chancengleichheit - Regionaler Knoten Bayern

Regionaler Knoten Bayern

Ungleiche Gesundheitschancen durch materielle und soziokulturelle Verarmung sind eine Herausforderung für Politik, Gesellschaft und für das Gesundheitssystem. Denn soziale Benachteiligung mindert Gesundheitschancen und Lebenserwartung. In diesem Bereich will der Regionale Knoten, seit Dezember 2012 "Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit", gezielt gesundheitsbezogene Prävention stärken. Anfang des Jahres 2013 ist die Koordinierungsstelle an das Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung im LGL übergegangen. Die LZG ist nach wie vor aktives Mitglied des bundesweiten Kooperationsverbundes Gesundheitliche Chancengleichheit.

Das Konzept Chancengleichheit durch soziale Gerechtigkeit muss realitätsnah und praxisorientiert konzipiert werden. Daraus folgt auch die Forderung nach der Entwicklung von "Armutskompetenz" in der Gesellschaft, vor allem bei den Trägern sozialer Einrichtungen und in öffentlichen Verwaltungen.

Aufgaben und Ziele

  • Sammlung von Good Practice-Projekten unterschiedlicher Träger. Die Good Practice-Kriterien des Kooperationsverbundes "Gesundheitliche Chancengleichheit" ermöglichen eine systematische und transparente Bewertung innovativer und nachahmenswerter Projekte.
  • Projektdatenbanken geben einen Einblick in spezifische Angebote der Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten: bayernweit (Projektübersicht Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten) und bundesweit (Praxisdatenbank unter www.gesundheitliche-chancengleichheit.de)
  • Kooperation mit der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Geschäftsstelle des Kooperationsverbundes "Gesundheitliche Chancengleichheit" bei Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.

Zielgruppen im Regionalen Knoten sind Menschen in Lebenssituationen mit sozialer Benachteiligung; sie sind unter Kindern und Jugendlichen, Alleinerziehenden, Familien, älteren Menschen, Langzeitarbeitslosen und Migranten häufiger anzunehmen als in der übrigen Bevölkerung.

Präventionsstützpunkt

Um möglichst viele Betroffene zu erreichen, wurde der Präventionsstützpunkt "Gesundheitliche Chancengleichheit" eingerichtet.

mehr dazu

Die Koordninierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Bayern im Kooperationsverbund

Der Kooperationsverbund "Gesundheitliche Chancengleichheit" ist ein freiwilliger Zusammenschluss auf Bundesebene von über 50 Mitgliedern zur Stärkung der gesundheitlichen Chancengleichheit in Deutschland. Er wird in den 16 Bundesländern durch Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit - bis Ende 2012 bezeichnet als "Regionale Knoten" - vertreten.

Die Landeszentrale für Gesundheit in Bayern ist seit 2006 Mitglied des Kooperationsverbundes und hat den Regionalen Knoten Bayern, heute Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit, eingerichtet. Die Arbeit wird gefördert durch die Initiative "Gesund.Leben.Bayern." des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.

Auf der bundesweiten Plattform des Kooperationsverbundes informiert die Koordinierungsstelle über die Arbeit in Bayern: www.gesundheitliche-chancengleichheit.de . Auch der Newsletter des Verbundes berichtet regelmäßig über ihre Aktivitäten.