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11. Bayerisches Forum Suchtprävention

Um die "Perfektionierung der Befindlichkeit" in verschiedenen Lebensbereichen ging es beim 11. Forum Suchtprävention der LZG am 24. und 25. November 2009 in Leitershofen. Die Themen reichten von der Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, der Bedeutung von Gender in der Suchtprävention über die Prävention von Ess-Störungen und von Glückspielssucht bis hin zu "Alltagsdoping" und Doping in Fitness-Studios.

Perfektionierung der Befindlichkeit

Die allgegenwärtigen medialen Darstellungen idealtypischer Weiblichkeits- und Männlichkeitsbilder für Mädchen/Frauen und Jungen/Männer in unserer Gesellschaft setzen unerreichbare Maßstäbe. Darüber hinaus sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Lebenswelt der Menschen von der Globalisierung und den Wirtschaftskrisen geprägt. Wer eine Arbeit hat, betrachtet die am Arbeitsplatz zu erbringende Leistung als oberstes Ziel, wegen der knapper werdenden Arbeitsplätze. Folglich versuchen viele Menschen "mit allen Mitteln", ihre körperliche, geistige und emotionale Leistung bzw. Belastbarkeit zu maximieren.

Diese Anforderungen und das daraus resultierende Leistungsdenken betrifft nicht nur die Arbeitswelt, sondern auch Freizeitaktivitäten. Fitness, Bodybuilding und Beauty haben eine hohe Bedeutung erlangt und prägen den Lebensstil vieler Menschen.

Alle Beiträge des 11. Forums Suchtprävention sind dokumentiert in Band 9 der Reihe Berichte und Materialien der LZG. Die Themen im Einzelnen:

  • Kommunikation mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Zielgruppen (Steffi Vavrova, Fakultät für Psychologie und Pädagogik, Ludwig-Maximilians-Universität München)
  • Die Bedeutung von Gender für die suchtpräventive Arbeit (Christel Zenker, Berlin)
  • DOING GENDER – Wie beeinflussen gängige Gendererwartungen die Kommunikation und Selbstdarstellung in der sozialen Kommunikation (von Frauen und Männern? (Gitta Mühlen Achs, Weyregg am Attersee)
  • Kraftsportbiographien und Sucht: Doping im Fitness-Studio als stoffgebundene Sucht!? (Mischa Kläber, Institut für Sportwissenschaft, Technische Universität Darmstadt)
  • "Alltagsdoping" und Krankenkassendaten (Katrin Janhsen, Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen)
  • Prävention von Ess-Störungen bei Kindern und Jugendlichen in Kindertageseinrichtungen und Schulen (Sigrid Borse, Frankfurter Zentrum für Ess-Störungen)
  • Glücksspielbezogene Probleme im Jugendalter: Ausmaß und Prävention (Tobias Hayer, Institut für Psychologie und Kognitionsforschung, Universität Bremen)
  • Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern – Maßnahmen zur Glücksspielsuchtprävention (Andreas Czerny, Landesstelle Glücksspielsucht in Bayern, München)
  • Erhöhte Wirksamkeit von Projekten/Aktivitäten durch kontinuierliche Qualitätsverbesserung mittels Projektmanagement (Angela Böttger, Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen, Hannover)
  • Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit mit Eltern im Rahmen der Suchtvorbeugung mit motivierender Gesprächsführung (Dorothee Grotenrath, Fachstelle für Suchtvorbeugung, Viersen)
  • www.prevnet.de, die Internetplattform für Suchtpräventionsfachkräfte: Kommunikation, Arbeit mit interaktiven Modulen und Datenpflege (Hildegard Aiglstorfer, LZG, München)

Perfektionierung der Befindlichkeit

Elftes Bayerisches Forum Suchtprävention der LZG

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„Alltagsdoping“ und Doping in Fitness-Studios, Ess-Störungen, Glücksspielsucht – die individuelle „Perfektionierung der Befindlichkeit“ hat viele Ausprägungen. Welche Möglichkeiten der Prävention gibt es?

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