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13. Bayerisches Forum Suchtprävention

Männer leben oft weniger gesundheitsbewusst als Frauen, setzen sich häufiger gesundheitlichen Risiken aus und nehmen präventive Angebote seltener in Anspruch. Überproportional häufig sind sie von Suchterkrankungen betroffen. Welche Erklärungen gibt es dafür? Wie kann dem vorgebeugt werden? Jungen- und männersensible Suchtprävention stand im Zentrum des Forums 2011.

Männlichkeiten und Sucht
Augsburg, 16. und 17. November 2011

Fast 100 Präventionsfachkräfte aus ganz Bayern erörterten genderbezogene Analysen und männerspezifische sowie übergreifend geschlechtersensible Strategien zu Suchtvorbeugung und Gesundheitsförderung. Begrüßt wurden sie von Dr. Georg Walzel aus dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und vom LZG-Vorsitzenden Prof. Dr. Johannes Gostomzyk, durch die Vorträge führte Dr. Inga Pinhard vom Deutschen Jugendinstitut (DJI), München.

Die Beiträge des Forums sind in Band 11 der Reihe "Berichte und Materialien der LZG" dokumentiert. Die Themen im Einzelnen:

  • Risiko, Rausch und Männlichkeiten (Prof. Dr. Heino Stöver, Fachhochschule Frankfurt am Main, FB4, Soziale Arbeit und Gesundheit)
  • Nicht das Falsche fordern – Männliche Identitäten und Gesundheit (Thomas Altgeld, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V., Hannover)
  • Der „gemachte“ Mann? – Geschlechterperspektiven in der Suchtprävention (Prof. Dr. Constance Engelfried, Hochschule München, Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften)
  • (Inter-)Kulturelle Jungenarbeit – (K)ein neues Paradigma? (Olaf Jantz, mannigfaltig e.V. – Verein und Institut für Jungen und Männerarbeit, Hannover)
  • „…denn du bist ein Mann“ – Männliche Lebenslagen heute. Bewältigungsaufgaben aus dem Genderblick (Michael Drogand-Strud, Heimvolkshochschule Alte Molkerei Frille, Petershagen)
  • Sucht und Männlichkeiten – Vorstellung eines Manuals zur Suchtarbeit von Männern mit Männern (Prof. Dr. Heino Stöver, Peter Bockhold, Arnulf Vosshagen)
  • Schwer erreichbar? – Nicht zwangsläufig! – Beratungs- und Präventionsangebote männer- und jungengerecht gestalten
     (Thomas Altgeld)
  • Crosswork – Frauen in der Arbeit mit Jungen (Mart Busche, Dissens e.V., Berlin)
  • Männersensible Suchtarbeit – Implementierung und Qualitätsmerkmale in Prävention und Beratung (Andreas Haase, Detmold)
  • Männerbilder und Suchtmittel – Gender Training (Michael Drogand-Strud)
  • Neue Medien – jungenspezifische Suchtprävention (Olaf Jantz)
  • Jungen trinken anders? Ergebnisse und Interventionsmöglichkeiten aus dem HaLT-Projekt (Siegfried Gift, Condrobs e.V., easyContact München, und Tanja Gollrad, Bayerische Akademie für Sucht- und Gesundheitsfragen, München)

Männlichkeiten und Sucht

13. Bayerisches Forum Suchtprävention der LZG

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Genderbezogene Analysen, männerspezifische und übergreifend geschlechtersensible Strategien zu Suchtvorbeugung und Gesundheitsförderung

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