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5. Bayerisches Forum Suchtprävention

In Deutschland rauchte im Jahr 2000 rund ein Drittel (35%) der Erwachsenen im Alter von 18 bis 59 Jahren. Besorgniserregend waren die hohen Raucherquoten bei jungen Menschen: In einer bundesweiten Repräsentativerhebung lag die Raucherquote im Jahr 2001 bei den 15- bis 25-Jährigen bei 38% (BZgA). Die Prävention für diese Altersgruppe war Schwerpunkt des Forums Suchtprävention vom 18. bis 20. November 2003 in Leitershofen.

Tabakprävention für Jugendliche

Für eine Reduktion des Tabakkonsums ist eine möglichst frühzeitige und kontinuierliche Prävention erforderlich. Nut auf diesem Wege können Einstellungs- und Verhaltensänderungen erreicht werden kann. Daraus leiten sich konkrete Ziele für Präventionsmaßnahmen ab: Erhöhung des Einstiegsalters in das Rauchen bzw. möglichst gänzliche Verhinderung des Einstiegs in das Rauchen und somit Verringerung der Zahl jugendlicher Raucherinnen und Raucher. Wie dies gelingen kann, wurde auf dem 5. Forum Suchtprävention der LZG diskutiert.

Die Dokumentation aller Beiträge ist erschienen als Band 4 der Reihe Berichte und Materialien der LZG.Die Themen im Einzelnen:

  • Individualisierte Interventionsmöglichkeiten bei jungen Raucher/-innen (Wolfgang Hannöver, Jochen René Thyrian, Ulrich John, Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald)
  • Tabakmarketing – Gegenmarketing: Internationale Erfahrungen und Ansätze für die Prävention (Annette Bornhäuser, WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle, Deutsches Kebsforschungszentrum Heidelberg)
  • Heiße Bräute – coole Girls. Weibliche Selbstinszenierungen im Zusammenspiel mit Images von Werbung und Medien (Gabi Dobusch, Büro für Suchtprävention, Hamburg)
  • Peergroup und Tabakprävention: Zur Rolle der Gleichaltrigen beim Rauchen (Sabine Walper, Institut für Allgemeine Pädagogik und Bildungsforschung, LMU München)
  • Beitrag des Bayerischen Kultusministeriums zur rauchfreien Schule (Wolfgang Ellegast, Andrea Hafner, Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, München)
  • Schulprogramme zur Förderung des Nichtrauchens (Christoph Kröger, IFT München)
  • Programme zur Prävention des Rauchens: "Just be Smokefree" und "Eigenständig werden" (Barbara Isensee, Gudrun Wiborg, Reiner Hanewinkel, IFT-Nord, Kiel)
  • Personenorientierte Maßnahmen zum Ausstieg aus dem Tabakkonsum bei jungen Raucher/-innen. Workshop (Peter Lindinger, WHO Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle, Deutsches Kebsforschungszentrum Heidelberg)
  • Kreative Methoden in der Tabakprävention für Mädchen und junge Frauen. Workshop (Gabi Dobusch, Büro für Suchtprävention, Hamburg)
  • Was geht mich das an? Motivierende interaktive Methoden für Jugendliche in der Suchtprävention (Andreas Fay, Condrobs e.V./Inside@School, München)
  • Krisenintervention an der Schule – Möglichkeiten und Grenzen. Inside@School: Gefährdetenhilfe an Münchner Schulen. Workshop (Claudia Simon, Condrobs e.V./Inside@School, München)
  • Von der Last der großen Hoffnung. Einführung in die Netzwerkperspektive (Florian Straus, Institut fürPraxisforschung und Projektberatung IPP, München)
  • Viele Teile und doch kein Ganzes – "Vernetzt geht's besser!". Das Gesamtkonzept (für schulische Suchtprävention) als unverzichtbare Voraussetzung effektiver präventiver Bemühungen (Luitgard Kern, Gesundheitsamt Erlangen-Höchstädt)

Tabakprävention für Jugendliche

Fünftes Bayerisches Forum Suchtprävention der LZG

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Wie können Nichtraucher in ihrem Verhalten gestärkt und junge Raucher zum Ausstieg bewegt werden? „Tabakmarketing – Gegenmarketing“ und Programme zum Nichtrauchen sind Schwerpunkte der Dokumentation.

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