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7. Bayerisches Forum Suchtprävention

"Die Schule ist für Kinder und Jugendliche eine Lebenswelt, in der Gesundheit gefördert und präventiv orientiertes Gesundheitsverhalten erlernt werden soll" (J.G. Gostomzyk). Wie dies gelingen kann, diskutierten Fachkräfte der Suchtprävention mit Vertretern von Elternbeiräten, LandesschülerInnenvertretung, Lehrkräften und Kriminalpolizei auf dem 7. Forum Suchtprävention am 22. und 23. November 2005 in Leitershofen.

Suchtprävention im Schulalter

Schule hat einen Bildungsauftrag: Neben der Vermittlung kognitiver Inhalte soll Schule Werte vermitteln, zur Selbstständigkeit erziehen und die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes fördern. Keine andere Institution bietet so lange und so verlässlich Zugang zu allen Kindern und Jugendlichen. Dies ermöglicht, dass die suchtpräventiven Konzepte, die auf Kontinuität bauen und langfristig angelegt sind, durchgeführt werden können. Der Begriff "Setting" sei allerdings für den Bereich Schule überstrapaziert und zu unspezifisch, sagte der LZG-Vorsitzende Prof. Gostomzyk.

"Viele erfolgreiche Projekte ergeben eine Präventionskultur"

Eine Vielzahl von Institutionen, Professionen, Projekten, Programmen und Initiativen leisten alle auf ihre Weise einen Beitrag zur Suchtprävention im Schulalter. Der Austausch über diese Aktivitäten lässt einen Ressourcenreichtum entstehen. Das Bayerische Forum Suchtprävention bot dafür einen Rahmen: Erfahrungsaustausch und Vernetzung, die Vorstellung von Modellen der "guten Praxis" und das Lernen an erfolgreichen Beispielen tragen zur Qualitätssicherung und zur Entwicklung nachhaltig wirksamer Formen der Suchtvorbeugung bei.

Die Dokumentation aller Beiträge des 7. Forums Suchtprävention ist erschienen als Band 6 der Reihe Berichte und Materialien der LZG. Die Themen im Einzelnen:

  • Jugend in Bayern 2005. Ergebnisse einer Repräsentativbefragung (Bernd Güther, TNS Healthcare München)
  • Dem Lernen nicht die Freude nehmen (Eckhard Schiffer, Christl. Krankenhaus Quakenbrück)
  • Das "Stärketeam" des Gymnasiums Oberhaching. Modellprojekt zur Zusammenarbeit von Eltern, LehrerInnen und SchülerInnen in der Prävention (Florian Straus, IPP München)
  • Arbeit an der Schnittstelle von Sucht- und Jugendhilfe. Früherkennung und Frühintervention (Frederik Kronthaler, easyContact München)
  • Alkoholkonsum und Prävention bei Mädchen und jungen Frauen (Christof Jenner, Sozialmedizinischer Dienst, Amt der Landesregierung Salzburg)
  • Step by Step. Früherkennung von Suchtgefährdung in der Schule (Franz Huber, Präventionszentrum München)
  • Verankerung von Suchtprävention in der Pädagogik einer Schule – theoretische Vorgaben und praktische Umsetzung (Ralph Reinhardt, Ulrike Becker, Klenze-Gymnasium München)
  • Lions-Quest "Erwachsen werden" (Kathrin Oppitz, Lions-Club München)
  • Selektive Prävention – Begriffsbestimmung, Notwendigkeit, Wirkung (Anneke Bühler, IFT München)
  • ... UND FÜHRE UNS IN DER VERSUCHUNG. risflecting – eine pädagogische Antwort auf Rausch und Risiko (Gerald Koller, Büro VITAL, Steyr)
  • Schülergesundheitstage, durchgeführt an einer Hauptschule in einem sozialen Brennpunktviertel mit dem Ziel, schwer Erreichbaren/Bedürftigen Maßnahmen zu vermitteln. Workshop (Anita Bordon, Christa Büchl, Gesundheitsamt Ingolstadt)
  • Kooperationsmodell zur Durchführung von Projekttagen an Partnerschulen. Workshop (Anne Lubinski, Condrobs e.V. Inside, München)
  • Grundlagen und Methoden zu geschlechtsspezifischer Suchtprävention. Workshop (Claudia Simon, Präventionszentrum RGU München)
  • Welche Möglichkeiten gibt es, den Risflecting-Ansatz zur Suchtprävention im Schulleben umzusetzen? Workshop (Doris Stein-Wagner, Pädagogisches Institut der LH München

Suchtprävention in der Schule

Siebtes Bayerisches Forum Suchtprävention der LZG

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Die Schule ist für Kinder und Jugendliche eine Lebenswelt, in der auch Gesundheit gefördert und Gesundheitsverhalten erlernt werden soll. Die Dokumentation stellt grundsätzliche Überlegungen, Aktivitäten und Programme vor.

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