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LZG – Schriftenreihe

In ihrer Schriftenreihe greift die Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. aktuelle Themen und Aspekte der Gesundheitsförderung und Prävention auf und dokumentiert eigene Veranstaltungen und Projekte. Die Bände der Schriftenreihe sind in der Regel kostenlos über das Bestellsystem der LZG zu beziehen. Einige Bände stehen darüber hinaus als Download zur Verfügung.

Gesamtverzeichnis

Bd. 22 Band 22
Disco-Fieber. Gedanken und Anleitung zu einer etwas anderen Aktion
4., überarbeitete und erweiterte Auflage,
108 S., München 2009. ISBN 978-3-933725-31-8

Disco-Fieber: das heißt Ausgehen, Freunde treffen, Musik hören. Oft heißt es für Jugendliche und junge Erwachsene aber auch: Unterwegs mit großem Risiko. Denn immer wieder enden nächtliche Autofahrten zu und zwischen Vergnügungen in so genannten Disco-Unfällen. Ursachen sind meist zu hohe Geschwindigkeit, Selbstüberschätzung, Übermüdung, Alkohol und/oder Drogen. Sie zu vermeiden, ist Ziel von Disco-Fieber. Die Aktion will auf emotionaler Ebene Einstellungs- und Verhaltensänderungen erreichen und das Verantwortungsgefühl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Straßenverkehr stärken. Dafür geht man einen ungewöhnlichen Weg: Indem Mitarbeiter von Rettungsdiensten, Feuerwehr, Polizei und Notfallseelsorge wie hier im ersten Teil des Bandes über ihre Erfahrungen mit Disco-Unfällen berichten, entstehen Nachdenklichkeit und persönliche Betroffenheit – und die Bereitschaft zur Risikominderung in Zukunft. Wie dazu ein Präventionsprojekt gestaltet werden kann, darüber informiert der zweite Teil des Bandes mit Hinweisen zur Intention und Wirkung des Projekts und praktischen Tipps für die Umsetzung vor Ort.
Bd. 20

Band 21
Der Bayerische Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2009
163 S., München 2009. ISBN 978-3-933725-30-1

Welche Themen in Gesundheitsförderung und Prävention sind aktuell, welche Lösungswege erfolgreich? Antworten darauf präsentieren engagierte Bürgerinnen und Bürger jedes Jahr im Wettbewerb um den Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis (BGPP). An der achten Runde des Wettbewerbs 2009 hatten insgesamt 58 Projekte teilgenommen. Sie alle stellt Band 21 der LZG-Schriftenreihe in kurzen, praxisnahen Projektberichten vor, untergliedert in die Themenbereiche "Gesundheit für Kinder und Jugendliche", "Gesundheit in Kommune und Region" und "Gesundheit im Betrieb". "Die im BGPP 2009 präsentierten Projekte zeigen, wie Gesundheitschancen durch bürgerschaftliches Engagement gesteigert werden können", urteilt der LZG-Vorsitzende Prof. Johannes Gostomzyk im Rückblick auf den Wettbewerb und konstatiert "eine steigende Qualität der Projekte dahingehend, dass Präventionsziele, Zielgruppen, Interventions- und Evaluationsmethoden genauer definiert und umgesetzt wurden, im Sinne eines Lebenswelt-bezogenen Ansatzes (Setting-Ansatz)". Diese Prävention sei "durchaus in der Lage, sensibel und zeitnah auf neue Herausforderungen zu reagieren", wie etwa die Projekte zur Prävention des Alkoholmissbrauchs bei Jugendlichen oder im betrieblichen Gesundheitsmanagement zeigten.

Bd. 20 Band 20
Prävention in Bayern
Der Bayerische Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2008
und Bayerischer Beitrag zum 3. IBK-Preis für Gesundheitsförderung und Prävention
126 S., München 2008. ISBN 978-3-933725-28-8

Was unternehmen Menschen heutzutage, um die eigene Gesundheit und die ihrer Mitmenschen zu fördern? 2008 liefen in Bayern zwei Wettbewerbe, die einen Einblick in die aktuelle Entwicklung der Primärprävention geben. Band 20 der LZG-Schriftenreihe stellt die Gewinner und weitere 49 Projekte vor, die sich um den Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis (BGPP) bzw. den Präventionspreis der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) beworben hatten. Die Kapitel "Gesundheit für Kinder und Jugendliche", "Gesundheitsförderung im Betrieb", "Prävention in der zweiten Lebenshälfte" und "Mehrgenerationenprojekte" zeigen, dass sich in Bayern eine beachtliche Präventionspraxis entwickelt hat.
"Lebensphasen und Gesundheit": das Motto des BGPP 2008 deutet Prävention als dynamisches Geschehen. "Wir, die Erwachsenen, sagen: Kinder sind unsere Zukunft! … Vom Standpunkt der Kinder sieht die Zukunftsperspektive anders aus. Ihre Zukunftsperspektive ereignet und entscheidet sich heute. Kinder müssen altersabhängig in einem jeweils engen Zeitfenster verschiedenartige Fähigkeiten erwerben, wenn sie den späteren Herausforderungen, auch an ihre Gesundheit, gewachsen sein sollen. Entsprechend muss die Maxime für die Erwachsenen anders formuliert werden: Unsere Zukunft sichern heißt, Kinder heute fördern. Die Projekte im BGPP 2008 unterstützen diese Auffassung".
Bd. 19 Band 19
Globaler Klimawandel und Gesundheit
Mit Beiträgen von H. Behrendt, C. Beierkuhnlein, V. Fingerle, K. Fleischer, J.G. Gostomzyk, V. Hingst, M. Hübler, M. Kohlhuber, B. Liebl, A. Peters, E. Rauch und U. Stößel
126 S., München 2008. ISBN 978-3-933725-28-8

"Unsere Kenntnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Natur und zu den möglichen Auswirkungen auf die Gesellschaft sind rudimentär … Das Dilemma ist, dass dennoch bezüglich der Anpassung an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels bald gehandelt werden muss. Anpassungsbedarf entsteht in verschiedensten Bereichen der Gesellschaft." Sehr konkrete Hinweise dazu gibt Band 19 der LZG-Schriftenreihe. Er dokumentiert ein Symposium, das die Landeszentrale für Gesundheit gemeinsam mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zum Weltgesundheitstag 2008 in München veranstaltet hatte und dessen Programm darauf abgestellt war, dem von der WHO vorgegebenen Motto "Protecting health from climate change" regionale Perspektiven und damit eine größere Verbindlichkeit zu geben. Die Dokumentation stellt Prognosen der Erderwärmung allgemein und für die Klimaveränderung in Bayern vor, daraus resultierende Risiken, soziale und psychische Auswirkungen des Klimawandels sowie Aspekte der Migrationsmedizin. Einen zweiten Schwerpunkt bilden aktuelle Einzelfragen: die Zunahme von Allergien, zeckenübertragbare Erkrankungen, gesundheitliche Auswirkungen von Hitze- und Kältewellen und die Bedeutung von Umweltzonen in unseren Städten.
Bd. 18 Band 18
Der Bayerische Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis (BGPP) 2007
Gesundheitliche Chancengleichheit fördern

160 S., München 2007. ISBN 978-3-933725-25-7

Mit dem Untertitel "Gesundheitliche Chancengleichheit fördern" hat der BGPP 2007 eine Vorgabe im Wettbewerb benannt und zugleich eine darüber hinausgehende Orientierung für solidarisch organisierte Prävention vorgegeben. Gesundheit für alle ist eine Vision. Sie bedeutet, allen die Wahrnehmung ihrer individuellen Gesundheitschancen gesellschaftlich zu ermöglichen und diejenigen durch organisierte Präventionsangebote zu fördern, die diese nicht aus eigener Kraft wahrzunehmen vermögen … Die Beteiligung von Schulen, Krankenkassen, Firmen, Zentren und Vereinen am BGPP 2007 kann als Beleg dafür gewertet werden, dass die Aufgabe Prävention in weiten Bereichen in der Gesellschaft angekommen ist und auf eine wachsende Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung für Gesundheit trifft. Insgesamt kann der Bayerische Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2007 auf beachtliche Erfolge in der Prävention in Bayern hinweisen. Band 18 der LZG Schriftenreihe stellt die Gewinner dieses Jahres und 51 weitere Projekte des Wettbewerbs in Kurzportraits vor.
Bd. 16 Band 17
Menschen für Gesundheit – Die Gesundheitsberufe
Mit Beiträgen von O. Bernhard, M. Biederbeck, J. Drexler, B. Drüen, E. Fuchtmann, J.G. Gostomzyk, M. Kaplan, G. Leybold, E. Nagel, Th. Remé, A. Wagner-Link und G. Wildeboer.
166 S., München 2007. ISBN 978-3-933725-18-9

Rund vier Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Gesundheitswesen, weit mehr als die Hälfte von ihnen in "Gesundheitsdienstberufen" mit direktem Kontakt zu Patienten. Die Gesellschaft erwartet von ihnen jederzeit erreichbare Bereitschaft zur Hilfe bei Unfällen und Krankheit, in der Pflege, in der Rehabilitation und auch in der Prävention. Aber wie steht es mit der Gesundheit der Menschen in Gesundheitsberufen? Ein gemeinsames Symposium der Bayerischen Landesärztekammer und der LZG zum Thema des Weltgesundheitstages 2006 gab Vertretern verschiedener Gesundheitsberufe eine Plattform, um die Situation ihrer Berufsgruppe mit ihren spezifischen gesundheitlichen Belastungen darzustellen, darüber zu diskutieren und Möglichkeiten der Prävention aufzuzeigen. "In der Prävention für Gesundheitsberufe ist noch vieles offen. Das Symposium war ein Anfang, diese Fragen systematisch zu diskutieren. Wir müssen die sehr konstruktive, offene Diskussion fortsetzen", schreibt der LZG-Vorsitzende Prof. Johannes Gostomzyk in der Dokumentation: "Politik und Öffentlichkeit sollen für das so wichtige Thema der Grenzen zumutbarer berufsspezifischer Belastungen sensibilisiert werden, das eigentlich auch ein Schwerpunkt in der Diskussion von Reformen im Gesundheitswesen sein sollte".
Bd. 16 Band 16
Der Bayerische Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis (BGPP) 2006.
Gesundheitsförderung in der Gemeinde

235 S., München 2006. ISBN 3-933725-17-8

In Städten und Gemeinden entstehen vielfältige Ansätze für die Gestaltung von gesunden Lebenswelten und Lebensweisen. Die gemeindebezogene Gesundheitsförderung war Schwerpunkt des Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreises 2006. Die Dokumentation zum BGPP 2006 stellt die Gewinner und weitere 80 Präventionsprojekte in Bayern vor. Sie berichtet über Menschen, die dahingehend aktiv waren und es oft noch sind, durch gemeinschaftliche Präventionsarbeit in selbst initiierten Projekten die Entwicklung von Gesundheit in ihrer Umgebung zu fördern. Die Projektdarstellungen zeigen, dass bayernweit ein beachtliches Niveau in der Präventionspraxis erreicht ist. Sie geben wertvolle Anregungen und Beispiele für erfolgreiche Wege. Nach dem Modell "Gute Praxis" können so bereits vorliegende Erfahrungen zu bestimmten Präventionsthemen von anderen Initiativen genutzt werden.
Bd. 15 Band 15
Der Bayerische Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis (BGPP) 2005 mit Sektion Schule. Gesundheit fördern – Krankheit vermeiden. Berichte aus der Präventionspraxis in Bayern.
462 S., München 2005. ISBN 3-933725-16-X

Auf die Ausschreibung zum BGPP 2005 gingen insgesamt 55 Projektberichte aus allen bayerischen Bezirken ein. Mit der Zusammenführung der Projektbeschreibungen in diesem Band gewinnt die mit vorangehenden Berichten gezeichnete Präventionslandschaft in Bayern weitere und schärfere Konturen. Die Beiträge enthalten wichtige Anregungen für die Weiterentwicklung der Präventionspraxis, gegliedert in die Bereiche Basiselemente der Verhaltensprävention – Ernährung und Bewegung, Gesundheitsverhalten lernen und erhalten, Gesundheitswissen und gezieltes Handeln und Präventionsprojekte aus der Arbeitswelt.
Erstmals wurde zusätzlich eine Sektion "Schule" bewertet. Die Schule ist für Kinder und Jugendliche eine Lebenswelt, in der Gesundheit gefördert und präventiv orientiertes Gesundheitsverhalten erlernt werden soll. Die Vergabe des "BGPP Schule" will der Präventionsarbeit in Schulen einen attraktiven Impuls verleihen. 18 Präventionsprojekte an bayerischen Schulen, die unter anderem den Themenbereichen Sucht und Ernährung gewidmet sind, stellen sich vor.
Bd. 14 Band 14
Mutter und Kind – Gesundheit von Anfang an. Frau – Mutter – Kind – Karriere
Mit Beiträgen von B. Eberlein-König, E. Fuchtmann, J.G. Gostomzyk, I. Knerr, E. Paschos, P. von Quadt, M. Ruf, W. Schnappauf, S. Springer und A. Wagner-Link.
123 S., München 2005. ISBN 3-933725-15-1
– vergriffen –

Was können Mütter für die eigene und für die Gesundheit ihrer Kinder tun und was kann die Gesellschaft dazu beitragen? Vorgestellt werden vier konkrete Aspekte des Themas. Zunächst geht es um die Rollen der Frau in unserer Gesellschaft. Welche Anforderungen werden gestellt, welche Leistungen erwartet, welche Gratifikationen gewährt und welche Auswirkungen auf die Gesundheit von Frauen und Kindern sind zu erkennen? Weitere Themen sind belastete Gesundheit und ihre Bedeutung für Mutter und Kind, dargestellt an den Beispielen Allergien, Übergewicht und Zahngesundheit, sowie das Leben mit "bedingter Gesundheit" bzw. chronischer Krankheit bei häufigen neurologischen Erkrankungen und psychiatrischen Störungen. Wie sollte sich gesundheitliche Prävention für Mutter und Kind in unserer Gesellschaft gestalten, wenn bereits eine belastete Gesundheit vorliegt? Dazu ergeht ein "Plädoyer für Toleranz in Pädagogik und Medizin". Dokumentation der LZG-Veranstaltung zum Weltgesundheitstag 2005 in Rosenheim.
Bd. 13 Band 13
Der Bayerische Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis (BGPP) 2004. Berichte aus der Präventionspraxis in Bayern
312 S., München 2004. ISBN 3-933725-13-5

Die Preisträger des BGPP 2004 und 31 weitere für den Preis eingereichte Projekte stellen ihre Arbeit vor, in der Mehrzahl zu aktuellen und überregional bedeutsamen Themen der Primärprävention. Dazu zählen gesunde Ernährung, mehr Bewegung, Entwicklung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit sowie die Vermeidung süchtigen Verhaltens. Die erfolgreiche Durchführung der Projekte aus allen bayerischen Bezirken belegt ihre Dringlichkeit und Machbarkeit. Die Dokumentation soll der bisher nur im unmittelbaren Wirkungsbereich bekannt gewordenen Präventionsarbeit breitere Öffentlichkeit und Aufmerksamkeit verschaffen. Die Darstellungen enthalten wertvolle Anregungen für alle, die in ihrem Bereich Präventionspläne schmieden und Kooperationen oder Anknüpfungspunkte für Netzwerke suchen.
Bd. 12 Band 12
Der Bayerische Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis (BGPP) 2003. Berichte aus der Präventionspraxis in Bayern
280 S., München 2004. ISBN 3-933725-12-7

Fünf Projekte wurden im Jahr 2003 mit dem Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis ausgezeichnet. Sie werden in diesem Band vorgestellt, gemeinsam mit 28 weiteren für den Preis eingereichten Projekten aus den Bereichen Gesundheitsförderung, gesunde Ernährung, Bewegung, Prävention süchtigen Verhaltens und AIDS-Prävention. Die auf wenige übergeordnete Präventionsziele zentrierte Themensammlung erscheint als ein wesentlicher Hinweis auf aktuellen Präventionsbedarf in der Bevölkerung. Vor allem aber bietet sie wichtige Anregungen darüber, wie Prävention in der Praxis umgesetzt werden kann (J.G. Gostomzyk).
Bd. 11 Band 11
Hans Schaefer: Vom Nutzen des Salutogenese-Konzepts.
Mit Beiträgen von J.G. Gostomzyk und H. Berndt
189 S., München 2002. ISBN 3-933725-11-9

Salutogenese bezeichnet die Ursprünge der Gesundheit. Im Gegensatz zum pathogenetischen Ansatz der Medizin fragt sie nach den Faktoren, welche die Gesundheit stärken und dadurch Widerstandsressourcen fördern. Hans Schaefer, der Begründer der Sozialmedizin im Nachkriegsdeutschland, hat sich intensiv mit diesem Konzept auseinandergesetzt. In seinen letzten Lebensjahren entstand der vorliegende Text, in dem Schaefer die Salutogenese von verschiedenen Ebenen aus betrachtet, sich auf die "Suche nach salutogenetischen Chancen" begibt und den Panoramawandel in der Medizin ("Die Medizin wird physiologisch und soziologisch") beschreibt. Er diskutiert die Rolle des verantwortlichen Patienten, präventive und rehabilitative Potenzen und schließlich die Praxis der Salutogenese. Nach Schaefers Tod im Herbst 2000 hat Johannes Gostomzyk die Herausgabe des Manuskriptes übernommen. Er fragt in seinem Beitrag "Was ist gesund?", und Heide Berndt diskutiert "Was bringt das Salutogenese-Konzept von Antonovsky für die Arzt-Patient-Beziehung?".
Bd. 10 Band 10
Gesund leben – in Bewegung bleiben und Bayerischer Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2002
Mit Beiträgen von K. Arntz, A. Euba, E. Fuchtmann, J.G. Gostomzyk und E. Sinner.
168 S., München 2002. ISBN 3-933725-10-0

Es ist ein scheinbar hinlänglich bekannter Zusammenhang, der im Alltag häufig nicht berücksichtigt wird: Bewegung fördert die Gesundheit. Wie können Menschen motiviert werden, entsprechend dieser Erkenntnis zu handeln? Der Hinweis auf die negativen Folgen von Bewegungsarmut reicht offenbar nicht aus. Wir erkennen aber neue sekundäre Motive zur Bewegung. Dazu gehören die Freude an Spiel und Sport, Fitness und Wellness, Körperideal und Selbstwertgefühl, aber auch Gemeinschaftserlebnisse, Bürgersinn und Hilfsbereitschaft. Aufgabe öffentlicher Gesundheitsförderung ist es, dieses Motivationsspektrum zu fördern und zu erweitern. Die Autoren erörten u.a. Logisches und Psychologisches zur Prävention, 'Ich mag Genuss sofort!' – Prävention als Beitrag zur Ethik der Lebenskunst und Prävention als Gemeinschaftsaufgabe. Im zweiten Teil des Bandes stellen die fünf Preisträger des Bayerischen Gesundheitsförderungs- und Präventionspreises 2002 ihre Projekte vor. Dokumentation der LZG-Veranstaltung zum Weltgesundheitstag 2002 in Ingolstadt.
Bd. 9 Band 9
Disco-Fieber. Handbuch zu einer etwas anderen Aktion
112 S., München 2002. ISBN 3-933725-09-7
– vergriffen –
Bd. 8 Band 8
Psychische Gesundheit – erhalten und wiederherstellen.
Mit Beiträgen von M. von Cranach, J.G. Gostomzyk, U. Hegerl, K. Nißle, M. Schmauß, L. Schmid, G. Simnacher, Ch. Stewens und G. Wörishofer. 103 S., München 2002. ISBN 9-933725-07-0
– vergriffen –
Bd. 7 Band 7
Innovative Aspekte in der Prävention
Mit Beiträgen von A. Euba, M.E. Fick, J.G. Gostomzyk, H. Heinz, S. Höfling, G. Kejzlar-Lisy, L. Kraus, H. Löwel, A. Mielck, N. Paul, B.P. Robra, U. Walter, M. Wildner und W. Zink.
256 S., München 2001. ISBN 3-933725-06-2

Die Förderung präventiven Verhaltens ist das zentrale Anliegen der LZG. Um dieser Aufgabe angemessen gerecht zu werden, ist es notwendig, immer wieder eigene Positionen mit innovativen Erkenntnissen aus Wissenschaft und Praxis abzugleichen. Grundsätzliche Aspekte werden in diesem Band ebenso diskutiert wie die Präventionspraxis in der Region. Themen sind u.a. Prävention als Lebensstil, Prävention als moralisches Verhalten, präventives Verhalten und soziale Ungleichheit und "Molekulare Prävention?". Aus der Präventionspraxis berichten Beiträge zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bewegungsförderung, Knochengesundheit, Drogenmissbrauch, Aids, Verkehrssicherheit und zur Frage "Wie können vulnerable Zielgruppen erreicht werden?". "Prävention verlangt Vorstellungskraft für Zukunftsoptionen. Richtig verstandene Prävention ist kein Konzept für Spielverderber, Asketen oder Ideologen, sie ist vielmehr so einzurichten, dass sie mit den individuellen Lebenszielen vereinbar ist." (J.G. Gostomzyk). Dokumentation eines Symposiums der LZG im März 2001 in München.
Bd. 6 Band 6
Blut und Plasma spenden – Leben und Gesundheit sichern
Mit Beiträgen von W. Behr, F. Försterling, J.G. Gostomzyk, H. Heinz, B.-R. Kern, M. Rohrhirsch-Schmid und G. Schmid.
95 S., München 2000. ISBN 3-933725-05-4

Die Leistung von Blutspendern ist beachtlich. Sie helfen freiwillig und unentgeltlich, sie nehmen die – wenn auch leichte – Körperverletzung durch den Einstich mit der Kanüle in Kauf, ohne eine besondere Belohnung. Sie hoffen aber im Falle des Eigenbedarfs darauf, dass viele Menschen ebenso wie sie gehandelt haben. Die Autoren beleuchten die Position des Blutspenders aus medizinischer und rechtlicher Sicht. Darüber hinaus wird den Fragen nachgegangen "Wer hilft wem, wann und warum? Die Psychologie altruistischen Verhaltens am Beispiel der Blutspende" und "Blutspende – ethisch ein Problem oder ein Gebot?". Dokumentation der LZG-Veranstaltung zum Weltgesundheitstag 2000 in Bamberg.
Bd. 5 Band 5
Aktiv leben – gesund alt werden
Mit Beiträgen von H. Anke, C. Benz, K. Fellbaum, J.G. Gostomzyk, Ch. Kliemke, B. Stamm und M. Wildner.
96 S., München 2000. ISBN 3-933725-03-8

Gesundes Älterwerden ist nicht allein eine Frage körperlicher und seelischer Gesundheit, sondern auch von Lebenseinstellung und -gestaltung, Selbständigkeit und Selbstverantwortlichkeit. Aspekte des Lebens und der Lebensqualität im Alter sind Schwerpunkte dieses Bandes. Die Beiträge widmen sich u.a. den Themen Alter und Alltag, Kommunikationstechnik für ältere Menschen, Mundgesundheit im Alter und der unabhängigen Lebensführung im Alter durch Knochengesundheit. Im Anhang finden sich "15 Regeln für ein gesundes Älterwerden". "Der Einzelne und die Gesellschaft können viel dazu beitragen, dass wir über lange Zeit der uns bemessenen Lebensspanne gesund bleiben, das ist die Botschaft des Weltgesundheitstages 1999" (J.G. Gostomzyk). Dokumentation der LZG-Veranstaltung zum Weltgesundheitstag 1999 in Regensburg.
Bd. 4 Band 4
Lust – Sucht – Genuss. Ein europäisches Aktionsprogramm Alkohol und Bericht über eine Konferenz zur ressourcenorientierten Suchtprävention und Gesundheitsförderung
191 S., München 2000. ISBN 3-933725-04-6
– vergriffen –
Bd. 3 Band 3
Information und Gesundheit. Der Beitrag der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V.
Mit Beiträgen von J. Böhm, J.G. Gostomzyk, J. Herrmann und H. Schaefer.
128 S., München 1999. ISBN 3-933725-02-X

Information und Wissen über Gesundheit wird angesichts komplexer Themen wie Suchterkrankungen, AIDS, Organspende oder Gentechnologie immer wichtiger. Die Bürger werden heute mit Information und Manipulationsversuchen zur Gesundheit von unterschiedlichen Interessensvertretern überschüttet, jeder macht sich daraus mehr oder weniger bewusst sein Bild von Gesundheit. Das Angebot der LZG ist die Möglichkeit zur Überprüfung der Informationen und zum Abgleich mit wissenschaftlich gesicherten Erkenntnissen. "Letztlich soll der Bürger zu eigenverantwortlichem Gesundheitshandeln befähigt werden. Wissen ist Voraussetzung für individuelle und soziale Gesundheit" (J.G. Gostomzyk). Der Band stellt die aktuellen Arbeitsschwerpunkte der LZG vor.
Bd. 2 Band 2
Aspekte der Gesundheitsbildung und Gesundheitsförderung in Bayern seit 1973. 25 Jahre Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V.
J.G. Gostomzyk, M. Enke.
144 S., München 1999. ISBN 3-933725-01-1

Das Ziel, die Gesundheit in der Bevölkerung durch gesellschaftliches Handeln zu fördern und Krankheit durch Prävention zu vermeiden, führte 1973 im Bayerischen Landtag zum Beschluss zur Gründung der Landeszentrale für Gesundheit. Seit Bestehen ist es ihre Aufgabe, möglichst viele Bürger durch Wissensvermittlung in die Lage zu versetzen, ihre Gesundheitschancen mitzubestimmen. Der Band gibt einen Abriss über die Aktivitäten der LZG, über ihre Methoden und Inhalte gesundheitlicher Aufklärung, über Strategien der Prävention und Gesundheitsförderung im Wandel der Zeit.
Bd. 1 Band 1
Gesunde Mütter – gesunde Familien
Mit Beiträgen von J.G. Gostomzyk, C. Helfferich, H. Lauer, E. Seus-Seberich, B. Stamm, J.v. Troschke und L.A. Vaskovics.
76 S., München 1998

Regionale Interpretation eines internationalen Themas: Im weltweiten Vergleich herrschen bei uns günstige Rahmenbedingungen für die Entwicklung von Gesundheit für Mütter und Familien. Die Veränderung gesellschaftlicher Strukturen kann jedoch vor allem zu seelischen und sozialen Belastungen von Müttern und Familien führen. Darauf nehmen die Autoren dieses Bandes Bezug, unter anderem in der soziologischen Bestandsaufnahme "Wandel oder Krise der Familie in der Moderne?" und in Beiträgen zur reproduktiven Gesundheit in der Bundesrepublik, zu Erkenntnissen der Salutogeneseforschung und zu Familientherapie und Familienberatung. Dokumentation der LZG-Veranstaltung zum Weltgesundheitstag 1998 in Bamberg.



 
 
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