Pressemitteilung
Innovative Ideen, beispielhafte Leistungen: 10. Bayerischer Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis verliehen
06. Dezember 2011
Auszeichnungen für innovative Ideen und beispielhafte Leistungen: 10. Bayerischer Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis verliehen
Bürgerinnen und Bürger in Bayern setzen sich ein für mehr Gesundheit in ihrer Lebenswelt – mit innovativen Ideen, beispielhaften Aktivitäten und großem Engagement. Das zeigt der Wettbewerb um den Gesundheitsförderungs- und Präventionspreis 2011, für den heute die Preise vergeben wurden. 55 Projekte aus ganz Bayern hatten sich um die Auszeichnungen beworben, die von der Landeszentrale für Gesundheit (LZG) gemeinsam mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium vergeben werden.
Die Preisträger sind:
1. Preis: „Mädchen an den Ball“
Das Projekt von LILALU e.V., München, in Kooperation mit der Philipp Lahm-Stiftung wird ausgezeichnet für die erfolgreiche Förderung von Integration und Gesundheit durch Teamsport für Mädchen aus unterschiedlichen Kulturen
2. Preis: „Wie eine ganze Stadt daran arbeitet, dass ihre Senioren so lange wie möglich zu Hause bleiben können“.
Die Stadt Rödental wird ausgezeichnet für eine vorbildliche gesundheitsförderliche Kommunalpolitik, für die Entwicklung des Ehrenamtes und für die besondere Förderung der Teilhabe älterer Menschen
3. Preis: „logout – Präventive Interventionen zur Vorbeugung übermäßiger Nutzung neuer Medien“
Das Projekt von neon – Prävention und Suchthilfe Rosenheim gGmbH wird ausgezeichnet für das innovative Beratungsangebot für Jugendliche, Eltern und Multiplikatoren im Rahmen ihrer kreativen gesundheitsförderlichen Initiative
Sonderpreis für "Mann und Gesundheit"
Ein Sonderpreis "Männergesundheit" geht an den Arbeitskreis der Gemeinsamen Gesundheitskonferenz der Stadt Erlangen und des Landkreises Erlangen-Höchstadt für das Projekt „Mann und Gesundheit“, koordiniert vom Sozialen Beratungsdienst im Gesundheitsamt Erlangen-Höchstadt, für sein integratives Engagement für die körperliche, seelische und soziale Gesundheit und für eine ganzheitliche Gesundheitsförderung und Prävention für Männer aller Altersgruppen.
Sieben weitere Projekte erhalten Belobigungen für Gesundheitsförderung und Prävention:
- Paul ganz unten. Wissensvermittlung zu Depression im Jugendalter – Entwicklung und Evaluation einer Aufklärungsbroschüre (Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der LMU München)
- Fürstenfelder Gesundheitstage (Veranstaltungsforum Fürstenfeld, Fürstenfeldbruck)
- Aktiv im Alter. Ein Seniorenstadtplan der Landeshauptstadt München für die Stadtteile Obergiesing, Untergiesing und Harlaching (Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Abteilung Gesundheitliche Vorsorge und Prävention)
- FamilienBande – Was geht ab? Familie im Zentrum präventiver Maßnahmen. Ein grenzüberschreitendes Projekt der Caritas-Fachambulanzen im Berchtesgadener Land und in Traunstein gemeinsam mit Akzente Salzburg
- Gesunde Hochschule. Aufbau eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements für Studierende und Beschäftigte an der Hochschule Coburg (Hochschule Coburg)
- Beim Sex pfeift kein Schiri. AIDS-Prävention von Jugendlichen für Jugendliche (AIDS-Beratung Oberfranken und B-Jugend des Fußballvereins JFG Bayreuth West)
- Übungsnachmittag für Rollator und Scooter. Eine Junior-Senior-Partnerschaft zwischen Mehrgenerationenhaus und Volksschule Mainleus (Mehrgenerationenhaus Mainleus)
Alle 55 Projekte des Wettbewerbs um den BGPP 2011 werden in Kurzfassungen vorgestellt in Band 24 der LZG-Schriftenreihe, der kostenfrei über unser Bestellsystem zu beziehen ist.
"Die jährliche Ausschreibung zum BGPP ist eine gute Gelegenheit, haupt- und ehrenamtlich an Präventionsprojekten beteiligte Bürger die Möglichkeit zum Dialog in der Öffentlichkeit zu geben und soziale Anerkennung zu verleihen", sagte der LZG-Vorsitzende Prof. Dr. med. Johannes Gostomzyk bei der Preisverleihung. Der in diesem Jahr zum zehnten Mal vergebene Preis zeige "kreative Reaktionen und Lösungen auf lokale Gesundheitsrisiken, oft vorbildlich im Sinne Guter-Praxis-Beispiele".
Das aus den Wettbewerben seit 2002 entstandene „Netzwerk Prävention“ umfasst mehr als 500 Projekte zu Gesundheitsförderung und Prävention in Bayern, die wertvolle Anregungen für alle bieten, die Präventionspläne schmieden oder Anknüpfungspunkte suchen.


