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Über die LZG

Foto LZG-Pfarrstrasse

Die Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. (LZG) ist ein Zusammenschluss von 45 Einrichtungen und Verbänden in Bayern, die auf den Gebieten Gesundheitsförderung und Prävention tätig sind.

1974 durch einen Landtagsbeschluss gegründet, fördert die LZG die Kooperation ihrer Mitgliedsverbände und arbeitet mit staatlichen, kommunalen und Einrichtungen freier Träger zusammen. Sie regt Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Gesundheitsvorsorge an und unterstützt entsprechende Aktivitäten in ganz Bayern. Als gemeinnütziger Verein sind wir Ansprechpartner und Forum für alle, die sich mit Gesundheitsförderung und Prävention in Bayern befassen.

Schwerpunkte unserer Arbeit

  • Information der Bevölkerung zu gesundheitsrelevanten Themen durch Veranstaltungen, Ausstellungen und die Verbreitung von Informationsmaterialien
  • Kooperation und Koordination: Förderung der Zusammenarbeit lokaler und regionaler Einrichtungen mit dem Ziel der Gesundheitsförderung in ihrem Bereich
  • Fortbildung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen durch Tagungen und Seminare
  • Förderung gesundheitsorientierter Aktivitäten der Mitgliedsverbände
  • Unterstützung von Betrieben und Unternehmen bei der Entwicklung betrieblicher Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

Leitlinien für die Arbeit der LZG

  1. Information und Wissen über Gesundheit ist ein immer wichtiger werdender Anspruch der Bürger, eine unverzichtbare Voraussetzung für die Gesundheitsförderung in unserer Gesellschaft und für die Chancengleichheit zur Gesundheitsbildung für jedes Individuum. Die Funktion der LZG ist dabei nicht nur die der Informationsverbreitung, sondern auch des Moderators von Informationen.
  2. Prävention kann Gesundheitsrisiken minimieren. Es geht aber auch um ein lebensnahes, konsensfähiges Gleichgewicht zwischen Risikosympathie und Risikoaversion. Ohne diese Sichtweise werden wir insbesondere die Jugend, die zu Recht ihre Grenzen auch in der körperlichen und seelischen Erlebnisfähigkeit selbst erproben will, mit unseren Argumenten kaum erreichen.
  3. Im Rahmen der europäischen Einigung werden gesundheitsbezogene Präventionsprogramme für die Mitgliedsländer von der EU entwickelt. Gesundheit hat aber stets auch regionale Bedingungen und Ausprägungen. Im Interesse unserer Bürger ist die regionale Interpretation derartiger Programme unverzichtbar.
  4. Es gilt zu respektieren: Die Ausprägung erreichbarer Gesundheit ist, auch bei voller Akzeptanz der gesellschaftlichen Verantwortung für die weitestgehende Chancengleichheit, letztlich eine Aufgabe des Individuums. Jeder startet für sich, jeder beendet sein Leben für sich, dazwischen soll möglichst dauerhaft Gesundheit gelingen.
    (Prof. Dr. J.G. Gostomzyk, 1999)